Pina Bausch

Fotosequenzen von "Das Frühlingsopfer" und "Fürchtet euch nicht"

Der Todestag von Pina Bausch jährt sich in diesem Jahr zum zehnten Mal, die Bedeutung des Wirkens der Tänzerin und Choreographin für das internationale Tanztheater gilt als revolutionär. Dies ist Anlass dafür, die Idee und das Schaffen von Pina Bausch in den Blick zu nehmen und – ganz im Sinne von ihr – dabei den Fokus auf experimentelle Öffnung auch für neue Wege zu setzen.
In der Kuppel des Planetariums werden Foto-Sequenzen von zwei Inszenierungen gezeigt: Sacre und Fürchtet euch nicht. Die Sequenzen zur Musik von Igor Stravinsky bzw. Kurt Weill bauen sich filmähnlich in unterschiedlicher Animation auf. Die Suggestivkraft der Montage von Bildern des Tanztheaters wird somit durch das immersive Potenzial der Kuppelprojektion verstärkt. Der Blick wird auf das Essentielle von Tanzsequenzen gerichtet, dem Zuschauer wird die Möglichkeit gegeben, in den montierten Einzelbildern Abläufe zu erkennen und den Zusammenhang von innerer und äußerer Bewegung, von Körperlichkeit und Emotion konzentriert wahrnehmen zu können.