61. Ernst-Abbe-Kolloquium

Mi · 22.07.2015 · 17.00 Uhr

Prof. Dr. Johannes Krause,

Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte Jena

Die genetische Herkunft der Europäer:

Migration in der Vorgeschichte

Mit Hilfe von genetischen Analysen prähistorischer Skelette lassen sich Ereignisse aus der Menschheitsgeschichte rekonstruieren, die für Archäologen und Historiker häufig im Verborgenen bleiben. Im Besonderen der Zusammenhang zwischen Migration und Epochenübergängen in prähistorischer Zeit lassen sich häufig anhand von Grabbeigaben und anderen archäologischen Artefakten nur begrenzt untersuchen. So wurde über viele Jahre diskutiert ob der Übergang von Freibeutern zu Ackerbauern am Beginn der Jungsteinzeit in Europa mit einer Einwanderung aus dem Nahen Osten verknüpft war oder ob es sich um eine kulturelle Weitergabe von innovativen Techniken und domestizierten Tieren und Pflanzen handelte. Eine ähnliche Frage stellte sich im Bezug auf den Übergang zwischen Steinzeit und Bronzezeit. Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen wurden von uns über 100 prähistorische Individuen genomweit untersucht um Veränderungen in der genetischen Zusammensetzung der frühen Europäer im Zusammenhang mit Epochenwechseln zu beleuchten. Dabei wurden Hinweise auf zwei massive Migrationsereignisse gefunden die ihre Spuren in allen heutigen Westeurasiern hinterlassen haben.  

Abstract Prof. Krause Die genetische Herkunft der Europäer.pdf

Lebenslauf Prof. Krause kurz deutsch.pdf

Johannes_Krause_-_CV_09_04_2015.pdf

 

 

Der Verlust der Nacht - Lichtverschmutzung und ihre Folgen

Donnerstag: 24.09.2015, 19.30 Uhr

Referent: Dr. Andreas Hänel

Planetariumsleiter Fachgruppe Dark Sky der Vereinigung der Sternfreunde e.V. Planetarium Osnabrück

http://www.lichtverschmutzung.de/

 

 

Geheimnisvolles Weltgebäude

Samstag – 14. November 2015

Der Ungeheuerlichkeit des Weltalls auf der Spur

Vor über 200 Jahren, als Johan Peter Hebel seine poetischen „Betrachtungen über das Weltgebäude“ schrieb, ahnten weder er noch seine Zeitgenossen, dass es irgendwann gelänge, dieses als Planetarium nachzubauen. Noch viel weniger konnte er die Aktualität seiner Texte im 21. Jahrhundert voraussehen.

Der Autor Wolfram Eicke hat sich mit den „Betrachtungen“ beschäftigt, sie behutsam gekürzt und mit Musik verknüpft. Erstaunlich, wie humorvoll und leicht Johan Peter Hebel die großen Zusammenhänge des Universums anschaulich macht und uns auch heute noch zum Staunen bringt.

Im gleichen Jahr (1811), als Hebel seine Texte verfasste, wurde Franz Liszt geboren. Auszüge aus dessen Orchesterwerken hat Wolfram Eicke ausgesucht, um sie als Zwischenmusiken einzusetzen.

Ein wunderbares Zusammenspiel von Text und Musik ist gelungen und diese literarisch-musikalische Kostbarkeit ist nun nach Hamburg und Wolfsburg auch im Jenaer Planetarium zum Ausklang des Themenjahres „Romantik-Licht-Unendlichkeit“ zu erleben.

Samstag – 14. November 2015

19.00 Uhr – Zeiss-Planetarium Jena

Eintritt: 8,50 Euro/ 5,50 Euro ermäßigt  - VVK startet Mitte Juni

 

 

Universitäts-Sommerfest 2015 "Lichtblicke"

Universitäts-Sommerfest auf dem Festareal Griesbachgarten, Planetarium und Botanischer Garten unter dem Motto "Lichtblicke".    

mehr unter http://www.sommerfest.uni-jena.de/

 

 

12.06.2015 Lange Nacht der Museen

Wir zeigen eine exklusive Show zum Thema "Mond Sucht",

Dauer je 30 Minuten

Zeit: 18.00 Uhr, 19.30 Uhr und 20.00 Uhr

Exklusive Show: "Dem Mond ganz nah"

Anlässlich der Langen Nacht der Museen am 12.06.2015 zeigt das Zeiss-Planetarium Jena eine exklusive 30minütige Show. Seien Sie bei der ersten Mondlandung dabei und erleben Sie die besten Beiträge von unserem jährlich stattfindenden FullDome Festival. Und falls die Wolken an dem Abend den Himmel verdecken, finden Sie den Mond und aktuellen Sternenhimmel in unserer Kuppel.

 

 

60. Ernst-Abbe-Kolloquium

copyright: Ansgar Pudenz

22. April 2015 · 17 Uhr

Prof. Dr. Wolfgang Schnick

Department Chemie

Universität München (LMU)

„Es werde Licht – wie neue Materialien die Welt beleuchten“

Moderne Lichtquellen auf der Basis von Leuchtdioden (LEDs) lösen nach dem EUweiten Glühlampen-Verbot klassische Lichtquellen ab. Dabei können bis zu 80 % des für Beleuchtungszwecke eingesetzten Stromverbrauchs und somit etwa 16 % der globalen Stromproduktion eingespart werden. Moderne LED-Lichtquellen basieren auf hocheffizienten blauen LEDs. Neuartige anorganische Leuchtstoffe wandeln das blaue LED-Licht in alle anderen Farben des optischen Spektrums um. Im Vortrag wird dargestellt, wie eine besonders innovative Klasse optischer Hochleistungsmaterialien den Weg zu hocheffizienten LED-Lichtquellen für allgemeine Beleuchtungsanwendungen sowie für Signalquellen wie z. B. in Ampeln oder in Kfz-Blinkern geebnet hat.

Curriculum Vitae · Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Schnick (pdf 7 MB)

Eintritt frei

 

Bernd Kistenmacher - PARADISE - Live in concert

Das war am 28. Februar 2015 bei uns im Planetarium. Elektronische Musik - Laser - Visuals!

http://www.berndkistenmacher.com/

http://www.bernd-kistenmacher.blogspot.de/

 

 

Der Major kommt später!

Peter Schilling & Band : Termin im Planetarium Jena wird verschoben

MediaConnection, München  (Presseerklärung PDF)