Sind Sie interessiert an den neuesten Meldungen aus der Welt der Sterne? Dann sind Sie hier richtig! Dr. Hans Meinl und W. Don Eck berichten über das Aktuellste am Sternhimmel und helfen Ihnen bei der Orientierung im Gefunkel der Sterne. Weiterhin informieren sie über die neuesten Entdeckungen auf der Erde bis in die Tiefen des Alls, Bahn brechende Erkenntnisse über unser Universum und aktuelle Unternehmungen in der Raumfahrt. Monatlich vertiefen sie ein spezielles Thema, das auch Aspekten der Geschichte der Astronomie, der Wissenschaft mit dem weitesten Horizont in Raum und Zeit, Platz einräumt. Ausdrücklich erwünscht sind Ihre Fragen, Anregungen oder Themenwünsche, die Sie bitte an dr_hans_meinl(at)planetarium-jena.de richten oder live in der Veranstaltung äußern.
Termine:
· in der Regel jeden 2. Mittwoch, ab 19.30 Uhr · jeden 2. Samstag ab 17 Uhr
· kann auf Anfrage für Gruppen gebucht werden
Änderungen vorbehalten!
Juni: Die Sonne - unser Stern in der Hauptreihe
In ihrem 11jährigen Aktivitätszyklus befindet sich die Sonne zurzeit im Maximum, das jedoch nur schwach ausgeprägt ist. Dass im Kern ein 15 Millionen Grad heißes Atomfeuer brennt, ist erst seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts bekannt. Nur dieses Feuer, das seit 4,5 Milliarden Jahren lodert, ermöglicht das Leben auf der Erde.
Mi · 12.06. · 19.30 Uhr
Sa · 15.06. · 17.00 Uhr
Juli: Die Sommersterne und -sternbilder
Drei der 20 hellsten Sterne am Erdhimmel prägen den sommerlichen Nachthimmel, Deneb, Wega und Atair. Die Geschichte ihrer Sternbilder ist tief in der griechischen Mythologie verwurzelt. In ihrem Hintergrund befinden sich gewaltige kosmische Gasnebel, die durch vorgelagerte Dunkelwolken scheinbar in bizarre Gebilde zerteilt werden.
Mi · 17.07. · 19.30 Uhr
Sa · 20.07. · 17.00 Uhr
August: Die Wanderung des Frühlingspunkts
Bekannt ist, dass die Erde sich dreht und dass sie um die Sonne wandert. Weniger bekannt ist, dass sich die Lage der Erdachse bezogen auf den Sternhimmel ebenfalls periodisch verändert. Da sie für einen vollen Zyklus knapp 26.000 Jahre benötigt, spielt die sogenannte Präzession im Alltag keine Rolle, allerdings für die Astronomie.
Mi · 21.08. · 19.30 Uhr
Sa · 24.08. · 17.00 Uhr
September: Die Suche nach der zweiten Erde
Seit 1987 läuft die gezielte Suche nach Planeten um andere Sterne. Eine besondere Rolle spielen sonnenähnliche Sterne, die über eine Lebenszone verfügen und Planeten, die unserer Erde ähneln. Bisher wurden über 800 Exoplaneten nachgewiesen, die Zahl der Kandidaten geht in die Tausende; eine „Erde“ ist noch nicht dabei.
Mi · 18.09. · 19.30 Uhr
Sa · 21.09. · 17.00 Uhr
Januar: Das Wintersechseck und Jupiter
Im Winter strahlen die schönsten Sterne in den prächtigsten Sternbildern des gesamten Jahres vom Nachthimmel. Ausgesprochen markant ist die Figur des Himmeljägers Orion, die zudem eine gute Orientierungshilfe darstellt. Im Tierkreissternbild Stier dominiert in diesem Winter zudem der Riesenplanet Jupiter den Nachthimmel.
Februar: Erstaunliches aus der Astronomiegeschichte
Wie auch in den anderen Wissenschaften führten Irrtümer, erstaunliche Entdeckungen und Wendungen sowie geniale Ideen zum heutigen astronomischen Weltbild. Vieles was heute allgemein akzeptiert wird, benötigte Jahrhunderte zur Durchsetzung. Aber einiges aus der vielleicht 15.000 Jahre alten Geschichte wird nie völlig erklärt werden können.
März: Kosmische Nebel
Die Astronomen erkannten als Erste die Bedeutung der Fotographie für die Sammlung dieses Licht über die Zeit. Zusammen mit der Einführung der Spektralanalyse im 18. und 19. Jh. begann sich das Bild vom Kosmos zu verändern. Ein Teil der kosmische Nebel wurde als ferne Welten interpretiert, ein anderer steht für das Werden und Vergehen im Kosmos.
April: Sterne des Frühlings
Die Sterne der Großen Bärin weisen auf den Polarstern und das Frühlingsdreieck.
Die drei hellen Frühlingssterne Regulus, Arktur und Spika unterscheiden sich von unserer Sonne. Neben funkelnden Sternen verbergen sich tief in den Sternbildern Jungfrau und Haar der Berenike elliptische und Spiralgalaxien, die gewaltige Galaxienhaufen bilden.
Mai: Eine Reise nach Süden
Im Frühling kann man bereits am nördlichen Wendekreis das magische Kreuz des Südens entdecken. Obwohl seine vier Sterne seit dem Altertum bekannt sind, reichen seine Beschreibungen gerade 500 Jahre zurück. Zusammen mit den hellen Sternen Alpha und Beta Centauri bildet es den "südlichen Wagen", eine gute Orientierungshilfe am Südhimmel, am dem weitere Schönheiten zu entdecken sind.
Mi · 15.05. · 19.30 Uhr
Sa · 18.05. · 17.00 Uhr










