Januar 2014: Raumfahrt im Jahr 2013

Der Rückblick weist auf ein eher unspektakuläresRaumfahrtjahr, in dem jedoch richtungsweisendeEntscheidungen getroffen wurden. Die Zahl der Raumsonden, die unser Sonnensystemerforschen ist so hoch wie nie, einige von ihnen sind bereits seit Jahren und sogar Jahrzehnten unterwegs und aktiv. Die Grenze unser kosmischen Heimat ist greifbar nah.

Februar 2014: 450. Geburtstag von Galileo Galilei

Galileis Entdeckungen am Sternhimmel, die er mit dem gerade erfundenen Fernrohr machte, revolutionierten die Welt und trugen wesentlich zum Erfolg des Kopernikanischen Weltbildes bei. Auch steht er für die Neuausrichtung von Wissenschaft.

März 2014: Der Messier-Marathon

Zu dieser Jahreszeit bietet sich für den Amateurastronomen die Gelegenheit, alle 110 Objekte des Messier-Katalogs in einer Nacht aufzuspüren. Der Kometenjäger Charles Messier (1730-1817) hatte ihn im Jahr 1758 begonnen. Bei den Objekten handelt es sich um offene und Kugelsternhaufen, Gaswolken, planetarische Nebel und ferne Sternsysteme.

April 2014: Die Frühlingssterne und Sternbilder

Die Sterne der Großen Bärin weisen auf den Polarstern und das Frühlingsdreieck. Die drei hellen Frühlingssterne Regulus, Arktur und Spika unterscheiden sich von unserer Sonne. Neben funkelnden Sternen verbergen sich tief in den Sternbildern Jungfrau und Haar der Berenike elliptische und Spiralgalaxien, die gewaltige Galaxienhaufen bilden.

Mai 2014: Der südliche Wagen

Im Frühling kann man bereits am nördlichen Wendekreis das magische Kreuz des Südens entdecken. Obwohl seine vier Sterne seit dem Altertum bekannt sind, reichen seine Beschreibungen gerade 500 Jahre zurück. Zusammen mit den hellen Sternen Alpha und Beta Centauri bildet es den "südlichen Wagen", eine gute Orientierungshilfe am Südhimmel, am dem weitere Schönheiten zu entdecken sind.

Juni 2014: Die Schwarzen Löcher

Häufig werden sie als die rätselhaftesten Objekte im All bezeichnet, was auf einigen Missverständnissen basiert. Schwarze Löcher sind die "Leichen"massereicher Sterne, die ihr Dasein mit einer Supernova-Explosion beendet haben. Daneben existieren in den Zentralbereichen der meisten Sternsysteme wie auch unserer Milchstraße supermassereiche Schwarze Löcher.

Juli 2014: Das Sommerdreieck

Drei der 20 hellsten Sterne am Erdhimmel prägen den sommerlichen Nachthimmel, Deneb, Wega und Atair. Die Geschichte ihrer Sternbilder ist tief in der griechischen Mythologie verwurzelt. In ihrem Hintergrund befinden sich gewaltige kosmische Gasnebel, die durch vorgelagerte Dunkelwolken scheinbar in bizarre Gebilde zerteilt sind.

August 2014: Die Beweise

Es ist Allgemein bekannt, dass die Erde rund ist, sich dreht und dass sie um die Sonne wandert. Weniger dass sich die Lage der Erdachse ebenfalls periodisch verändert. Von den ersten Annahmen darüber hat es mehr als 2000 Jahre benötigt, um das alles durch Beobachtungen, Messungen und Experimente zu beweisen.

September 2014: Das galaktische Paar

Noch bilden unsere Milchstraße und die Andromeda-Galaxie das Paar der großen Sternsysteme in der Lokalen Gruppe. Auf Grund ihrer Annäherung werden sie in einigen Milliarden Jahren zu einem elliptischen Sternsystem verschmelzen, das von unserer Sonne auf einer chaotischen Bahn umrundet wird. Neue Erkenntnisse mit dem "Hubble-Teleskop" zeichnen das Szenario auf.

Oktober 2014: Die Herbststerne und Sternbilder

Die Königstochter Andromeda ist das zentrale Sternbild am herbstlichen Himmel. Weiterhin bevölkern das geflügelte Pferd Pegasus, der Held Perseus oder auch der Walfisch als Meeresungeheuer diese Himmelsregion. Herbstviereck, Sternkette und Himmels-W sind bekannte Asterismen, die die Orientierung erleichtern.

November 2014: Kometen und Sternschnuppen

Erstmals umrundet eine Raumsonde einen Kometenkern. Die "Rosetta" wird auf 67P den Lander "Philea" absetzen um die Natur dieses Eiskörpers zu ergründen. Der jährlich wiederkehrende Sternschnuppenstrom der Leoniden geht auf den periodischen Kometen 55P/Tempel-Tuttle 1866 zurück.

Dezember 2014: Die Wintersterne und Sternbilder

Im Winter strahlen die schönsten Sterne in den prächtigsten Sternbildern des gesamten Jahres vom Nachthimmel. Ausgesprochen markant ist die Figur des Himmeljägers Orion, die zudem eine gute Orientierungshilfe darstellt. Besonders auffällig ist Sirius, der hellste Stern am irdischen Himmel, der zuweilen in allen Farben funkelt.