Dezember: Sterne und Bilder

Mehr oder weniger bekannte Sternbilder überdecken den irdischen Sternhimmel. Ob die Große Bärin oder der Stier tatsächlich die ältesten Sternbilder sind, werden wir wohl nie mit Sicherheit erfahren. Während der Griechischen Antike füllte sich fast die gesamte Himmelskugel mit Figuren ihrer Mythologie. 1928 richteten die Astronomen den irdischen Sternhimmel endgültig aus.

November: Das galaktische Paar

Noch bilden unsere Milchstraße und die Andromeda-Galaxie das Paar der großen Sternsysteme in der Lokalen Gruppe. Auf Grund ihrer Annäherung werden sie in einigen Milliarden Jahren zu einem Sternsystem verschmelzen, das von unserer Sonne umrundet wird. Neue Erkenntnisse mit dem »Hubble-Teleskop« zeichnen das Szenario auf.

Oktober: Neues aus der Raumfahrt

Bemannte und unbemannte Raumfahrt befinden sich in stetiger Weiterentwicklung, obwohl nur noch die spektakulärsten Erfolge Schlagzeilen machen. Die interplanetaren Raumsonden tragen viel zu unserem Verständnis über unsere kosmische Heimat bei. Bemannte Missionen erfolgen dagegen nach wie vor auf niedrigen Erdumlaufbahnen, der nächste »Große Sprung« lässt auf sich warten.

September: Das Herbstviereck

Die Königstochter Andromeda ist das zentrale Sternbild am herbstlichen Himmel. Weiterhin bevölkern das geflügelte Pferd Pegasus, der Held Perseus oder auch der Walfisch als Meeresungeheuer diese Himmelsregion. Herbstviereck, Sternkette und Himmels-W sind bekannte Asterismen, die die Orientierung erleichtern

August: Das Große Jahr

Bekannt ist, dass die Erde sich dreht und dass sie um die Sonne wandert. Weniger bekannt ist, dass sich die Lage der Erdachse bezogen auf den Sternhimmel ebenfalls periodisch verändert. Da sie für einen vollen Zyklus knapp 26.000 Jahre benötigt, spielt die sogenannte Präzession im Alltag keine Rolle, allerdings für die Astronomie.

Juli: Was sind Schwarze Löcher?

Häufig werden sie als die rätselhaftesten Objekte im All bezeichnet, was auf einigen Missverständnissen basiert. Schwarze Löcher sind die »Leichen« massereicher Sterne, die ihr »Leben« in einer Supernova-Explosion beendet haben. Daneben existieren in den Zentralbereichen der meisten Sternsysteme wie auch unserer Milchstraße supermassereiche Schwarze Löcher.

 

Juni: Das Sommerdreieck

Drei der 20 hellsten Sterne am Erdhimmel prägen den sommerlichen Nachthimmel, Deneb, Wega und Atair. Die Geschichte ihrer Sternbilder ist tief in der griechischen Mythologie verwurzelt. In ihrem Hintergrund befinden sich gewaltige kosmische Gasnebel, die durch vorgelagerte Dunkelwolken scheinbar in bizarre Gebilde zerteilt sind.

Mai: Zum Kreuz des Südens

Im Frühling kann man bereits am nördlichen Wendekreis das magische Kreuz des Südens entdecken. Obwohl seine vier Sterne seit dem Altertum bekannt sind, reichen seine Beschreibungen gerade 500 Jahre zurück. Zusammen mit den hellen Sternen Alpha und Beta Centauri bildet es den »südlichen Wagen«, eine gute Orientierungshilfe am Südhimmel, an dem weitere Schönheiten zu entdecken sind.

April: Mit Hilfe der Großen Bärin

Die Sterne der Großen Bärin weisen auf den Polarstern und das Frühlingsdreieck. Die drei hellen Frühlingssterne Regulus, Arktur und Spika unterscheiden sich von unserer Sonne. Neben funkelnden Sternen verbergen sich tief in den Sternbildern Jungfrau und Haar der Berenike elliptische und Spiralgalaxien, die gewaltige Galaxienhaufen bilden.

März: Der Messier - Marathon

Zu dieser Jahreszeit bietet sich für den Amateurastronomen die Gelegenheit, alle 110 Objekte des Messier - Katalogs in einer Nacht aufzuspüren. Der Kometenjäger Charles Messier (1730-1817) hatte ihn im Jahr 1758 begonnen. Bei den Objekten handelt es sich um offene und Kugelsternhaufen, Gaswolken, planetarische Nebel und ferne Sternsysteme.

Februar: Neues aus dem Sonnensystem

Das Sonnenobservatorium "SDO" beobachtet unser Muttergestirn mit bislang unbekannter Auflösung, vielleicht kann das Rätsel des schwachen Sonnenzyklus gelöst werden. Die Raumsonden "Messenger" und "Dawn" erkunden die bislang wenig erforschten Merkur und Vesta. Mars und Saturn stehen weiterhin unter Beobachtung, "Juno" ist auf dem Weg zum Jupiter.

Januar 2012: In Orions Gefolge - Rings um das Wintersechseck

Im Winter strahlen die schönsten Sterne in den prächtigsten Sternbildern des gesamten Jahres vom Nachthimmel. Ausgesprochen markant ist die Figur des Himmeljägers Orion, die zudem eine gute Orientierungshilfe darstellt. Besonders auffällig ist Sirius, der hellste Stern am irdischen Himmel, der zuweilen in allen Farben funkelt.

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