Dezember: Galaxis - unser Sternsystem

Das matte, etwas unregelmäßig geformte Nebelband am Nachthimmel bereitete den Gelehrten der griechischen Antike große Probleme. Es dauerte bis Anfang der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts, die Struktur unserer Milchstraße aufzuklären. Aber auch die nachfolgende Zeit lieferte weitere Erkenntnisse über Aufbau, Größe und Geschichte unserer kosmischen Heimat.

 

 

 

November: Die Suche nach der zweiten Erde

Seit 1987 läuft die gezielte Suche nach Planeten um andere Sterne. Eine besondere Rolle spielen sonnenähnliche Sterne, die über eine Lebenszone verfügen und Planeten, die unserer Erde ähneln. Bisher wurden über 500 Exoplaneten nachgewiesen, von denen die allermeisten jedoch »heiße Jupiter« sind. Aber es sind auch kleinere Felsplaneten darunter.




 

Oktober: Neues aus dem Sonnensystem

Das Sonnenobservatorium »SDO« beobachtet unser Muttergestirn mit bislang unbekannter Auflösung, vielleicht kann das Rätsel des schwachen Sonnenzyklus gelöst werden. Die Raumsonden »Messenger« und »Dawn« erkunden die bislang wenig erforschten Merkur und Vesta. Mars und Saturn stehen weiterhin unter Beobachtung, »Juno« ist auf dem Weg zum Jupiter.



 

September: Die Königstochter und das Ungeheuer

Die Königstochter Andromeda ist das zentrale Sternbild am herbstlichen Himmel.Weiterhin bevölkern das geflügelte Pferd Pegasus, der Held Perseus oder auch der Walfisch als Meeresungeheuer diese Himmelsregion. Herbstviereck, Sternkette und Himmels-W sind bekannte Asterismen, die die Orientierung erleichtern.

 


 

August: Das Große Jahr

Bekannt ist, dass die Erde sich dreht und dass sie um die Sonne wandert. Weniger bekannt ist, dass sich die Lage derErdachse bezogen auf den Sternhimmel ebenfalls periodisch verändert. Da sie für einen vollen Zyklus knapp 26.000 Jahre benötigt, spielt die sogenannte Präzession im Alltag keine Rolle, allerdings für die Astronomie.

 


Juli: 50 Jahre bemannte Raumfahrt

Im April 1961 begann mit der Erdumrundung durch Juri Gagarin die Ära der bemannten Raumfahrt. Großes öffentliches Interesse erregte der Mondflug von »Apollo - 11« im Jahr 1969. Danach schien der Raumflug Routine zu werden, allerdings überschattet von tödlichen Unfällen. Wie ist die heutige Situation und wie wird es im diesem Jahrzehnt weitergehen?

 


 

Juni: Unter den Schwingen des Schwans

Drei der 20 hellsten Sterne am Erdhimmel prägen den sommerlichen Nachthimmel, Deneb, Wega und Atair. Die Geschichte ihrer Sternbilder ist tief in der griechischen Mythologie verwurzelt. In ihrem Hintergrund befinden sich gewaltige kosmische Gasnebel, die durch vorgelagerte Dunkelwolken scheinbar in bizarre Gebilde zerteilt sind.

 


 

Mai: Unter dem Kreuz des Südens

Im Frühling kann man bereits am nördlichen Wendekreis das magische Kreuz des Südens entdecken. Obwohl seine vier Sterne seit dem Altertum bekannt sind, reichen seine Beschreibungen gerade 500 Jahre zurück. Zusammen mit den hellen Sternen Alpha und Beta Centauri bildet es den »südlichen Wagen«, eine gute Orientierungshilfe am Südhimmel, am dem weitere Schönheiten zu entdecken sind.

 

 

April: Schwarze Löcher

Häufig werden sie als die rätselhaftesten Objekte im All bezeichnet, was auf einigen Missverständnissen basiert. Schwarze Löcher sind die »Leichen« massereicher Sterne, die ihr »Leben« in einer Supernova-Explosion beendet haben. Daneben existieren in den Zentralbereichen der meisten Sternsysteme wie auch unserer Milchstraße supermassereiche Schwarze Löcher, die möglicherweise von den ersten Sternen im Universum stammen.

 

 

März: Die Große Bärin weist die Richtung

Die Sterne der Großen Bärin weisen auf den Polarstern und das Frühlingsdreieck.
Die drei hellen Frühlingssterne Regulus, Arktur und Spika unterscheiden sich von unserer Sonne. An ihnen wird deutlich, dass sich hinter dem Sterngefunkel eine Vielzahl von Sternklassen verbirgt, die vor allem unterschiedliche Lebenslinien aufweisen. Tief in den Sternbildern Jungfrau und Haar der Berenike häufen sich elliptische und Spiralgalaxien.

 

 

Februar 2011: Unser Kosmos - unser Weltbild

Die Gelehrten der Antike formulierten das erste Bild über unsere Welt. Für sie war der Kosmos die Rechtsordnung der Dinge. Neue Erkenntnisse führten zu Revolutionen dieses Bildes, zunächst durch Kopernikus. Die moderne Astrophysik veränderte es abermals tiefgründig, wobei es heutzutage fast mehr Fragen als Antworten zu geben scheint. Denn über die Natur der Dunklen Materie oder der Dunklen Energie ist bisher kaum etwas bekannt.

 

 

 

Januar 2011: Rings um das Wintersechseck

Im Winter strahlen die schönsten Sterne in den prächtigsten Sternbildern des gesamten Jahres vom Nachthimmel. Ausgesprochen markant ist die Figur des Himmeljägers Orion, die zudem eine gute Orientierungshilfe darstellt. Besonders auffällig ist Sirius, der hellste Stern am irdischen Himmel, der zuweilen in allen Farben funkelt. Auch zieren kosmische Nebel und Dunkelwolken diese Himmelsregion.

 

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